SGM 2010/11 – 5. Runde am 5.3.2011

(Frank Neubert)

 

1. Mannschaft – 1. RL, Gruppe C

 

Die erste Mannschaft traf im fastnächtlich geschmückten Anker auf Wollishofen zwei. Nach einigen kurzfristigen Besetzungswirren um die erste und zweite Mannschaft – worunter letztlich vor allem die dritte zu leiden hatte – traten wir in recht starker Besetzung an. Die Niederlage konnte das allerdings nicht verhindern. Allerdings hat die Mannschaft inzwischen weder nach oben allzu gute noch nach unten allzu schlechte Perspektiven in der Gruppe, so dass wir die letzten beiden Runden (gegen Herrliberg und Nimzowitsch 4) befreit angehen können.

Einziger Gewinner der Runde unsererseits war Albert, der nach einer verwegenen Zeitnotschlacht plötzlich einen Turm gewann. Dazu gesellen sich zwei Remisen von Werni und mir selbst. Die Partien von Davide, Jürgen und Beni gingen verloren. Von Jürgens und Wernis Partien habe ich so gut wie nichts mitbekommen. Bei Davide sah es so aus, als hätte jemand die g-Linie geöffnet, auf der sich die Türme abtauschten. Danach jedoch war es der Gegner, der den auf h1 eingeklemmten weissen König belagerte und schliesslich mattzusetzen drohte. Benis Partie endete durch Zeitüberschreitung von Beni im ca. 32./33. Zug, in einer Stellung, die irgendwie nach baldigem Mattsetzen aussah, obwohl eine gegnerische Dame zu viel auf dem Brett stand. Kurz zuvor kam Werni zum Schauen vorbei und fragte, ob das 0:02 Minuten oder Sekunden seien. Nach meinem Bescheid stellte er das Weiterschauen augenblicklich ein, da eben noch acht oder neun Züge zu spielen waren.

Ich selbst hatte in meiner Partie lange ein hundsmiserables Turmendspiel mit einem Minusbauern. Mein Gegner hat es aber so geschickt gespielt, dass ich seinen Freibauern kassieren konnte, wofür er „nur“ einen meiner verdoppelten Bauern bekam. Am Ende liess er mich mit meinem König aktiv werden und zog sich selbst passiv mit seinem Turm zurück, was mir letztendlich zum Remis reichte. Möglicherweise hätte ich, statt Remis zu bieten, noch ein paar Züge weiterspielen sollen, weil durchaus noch ein kleiner Stolperstein für den Gegner auf dem Brett lag. Und wer weiss, so wie er das Endspiel vorher behandelt hat … ;-) Mehr zu diesem wirren Endspiel evtl. in einem kleinen Beitrag im nächsten Schachmatt.

 

Einzelergebnisse:

Jürgen Strauss (2271)             -        Patrick Eschmann (2085)                  0        :        1

Werner Kaufmann (2223)         -        Frank Schmidbauer (2039)                ½       :        ½

Albert Gabersek (2119)           -        Thomas Kohli (2011)                        1        :        0

Bernhard Bucher (1936)           -        Andreas Kappler                              0        :        1

Davide Arcuti (1982)               -        Joachim Kambor (2071)                   0        :        1

Frank Neubert (1917)              -        Tim Von Flüe (1906)                         ½       :        ½

 

2. Mannschaft – 2. RL, Gruppe

 

Für die zweite Mannschaft gab es von Riehen 3 mit 0.5 zu 4.5 kräftig auf den Deckel. Das Elend begann wohl, als Bruno seine Partie (mit zeitweiliger Mehrfigur) durch – wenn ich richtig beobachtet habe – etwas zu passives Spiel in den Abgrund steuerte. Kurze Zeit später versuchte Mario, seine sehr remisliche Partie mit der Brechstange zu gewinnen, was wie so häufig (nicht bei Mario, aber bei der Brechstange) schief ging. Von den anderen Partien habe ich wenig gesehen. Als letztes kämpfte sich Toni durch die Zeitnotphase und holte das halbe Pünktchen für den SKT.

 

Einzelergebnisse:

Toni Riedener (2062)               -        René Deubelbeiss (2050)                  ½       :        ½

Mario Bobbià (1941)               -        Michael Pommerehne (1973)             0        :        1

Beat Zimmermann (1829)        -        Ruth Bohrer (1871)                           0        :        1

Franz Reiser (1823)                 -        Beat Spielmann (1812)                     0        :        1

Bruno Weber (1637)                -        Marianne Dölz (1511)                        0        :        1

 

 

3. Mannschaft – 3. RL

 

Aufgrund grosser Personalknappheit und kurzfristiger Verhinderungen (was wohl unter anderem auch dem eher ungünstigen Termin am Fastnachtssamstag geschuldet war) musste die dritte Mannschaft leider forfait geben.